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Wenn du im Schnittpunkt von Natur, Technik, Medizin und Umwelt an zukunftsweisenden Forschungsprojekten arbeiten willst, bist du an der Hochschule für Life Sciences FHNW in Muttenz, mitten im grössten Life Sciences Standort Europas, genau richtig.

Info-Tag, 16. Februar und 15. März 2017

09.00 Uhr Informationen zu allen Studienrichtungen
11.30 Uhr Studierende geben Auskunft und beantworten Fragen
12.00 Uhr Stehlunch und Austausch mit Studierenden und Dozierenden
13.00 Uhr Geführter Campus-Rundgang
16.15 Uhr Verabschiedung

Info-Abend, 25. April 2017

Gerne begrüssen wir am Info-Abend auch interessierte Eltern.

17.00 Uhr Informationen zu allen Studienrichtungen
19.30 Uhr Studierende geben Auskunft und beantworten Fragen
19.50 Uhr Apéro und Austausch mit Studierenden und Dozierenden
21.00 Uhr Verabschiedung

2 Studiengänge │ 6 Fachrichtungen

Life Science Technologies

Biomedizinische Informatik
Die Verarbeitung, die Aufbereitung und die Analyse biologischer und medizinischer Daten vereinfachen und optimieren.

Medizinaltechnologie
Neue diagnostische und therapeutische Technologien und Geräte entwickeln.

Pharmatechnologie
Alles über die Erforschung von Wirkstoffen, die Herstellung von Medikamenten, ihre Produktion und Vermarktung lernen.

Umwelttechnologie
Chemische und biologische Abläufe kennenlernen und umweltschonende Produktionsverfahren entwickeln.

Molecular Life Sciences

Molekulare Bioanalytik
Lebensprozesse auf ihrer kleinsten Ebene erfassen und sich für Laboranalytik, -diagnostik, Biopharmazie und Biomonitoring fit machen.

Chemie
Die Eigenschaften von Elementen und ihren Verbindungen verstehen und voraussagen, welche chemischen Reaktionen eintreten können.

Informationen Cases

* = Pflichtfeld

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
Hochschule für Life Sciences
Gründenstrasse 40
4132 Muttenz

T +41 61 467 42 42
info.lifesciences@fhnw.ch
www.fhnw.ch/lifesciences

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Gründenstrasse 40, 4132 Muttenz

Anreise ÖV
Zielort: Bushaltestelle Muttenz «Fachhochschule»

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Informationen Cases

Auf Daten bauen.

Wie plant man ein Universitätsspital mit grösstmöglicher Effizienz? Lassen sich Daten aus der Behandlung für die Architektur nutzen?

In den fast 40 Kliniken des Berner Inselspitals werden pro Jahr rund 40 000 Patienten stationär behandelt. Hinzu kommen mehr als eine halbe Million ambulanter Behandlungen. Für eine Neukonzeption des komplexen Spitalcampus haben wir eine Software entwickelt, mit der wir Datensätze vereinen und 320 000 Transfers stationärer Patienten auswerten konnten. Die Visualisierung der Wege machte überraschende Zusammenhänge sichtbar und erlaubte eine Planung, die pro Jahr 20 Prozent Wegstrecke oder 8000 Kilometer spart. Bei uns laufen bereits weitere Projekte, neu auch mit 3D-Darstellungen.

Krankheiten aufleuchten lassen.

Ein Verdacht auf Krebs ist sehr belastend, nicht zuletzt wegen der Angst vor Metastasen. Können wir ohne Operationen Gewissheit schaffen?

Wir sind dabei, eine Methode zu entwickeln mit der sich Fluor-18-Isotope an Medikamente binden lassen. Wo kranke Zellen im Körper auf den Wirkstoff des Medikaments reagieren, kommt es zu einem gehäuften Vorkommen der Isotope. In der Computertomografie werden diese Häufungen ersichtlich und lassen Tumore quasi «aufleuchten». So schaffen wir nicht nur schnell Gewissheit, wir machen auch viele operative Eingriffe unnötig und können Krankheiten so früh wie möglich gezielt bekämpfen.

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Bioabfall als Erdöl-Ersatz.

Plastik wird aus Erdöl hergestellt. Ein Grossteil des gebrauchten Kunststoffs landet danach in der Müllverbrennungsanlage. Der gedankenlose Umgang mit Plastik ist eine Belastung für die Umwelt und eine Verschwendung wertvoller nicht erneuerbarer Ressourcen. Gibt es einen Ausweg?

Wir forschen nach Lösungen und haben eine wegweisende Methode gefunden: Mit Enzymen von Pilzen kann man wertvolle Abbauprodukte aus Altholz gewinnen, die anstelle von Erdöl für die Plastikproduktion verwendet werden können. So schützen wir die Umwelt und schonen fossile Rohstoffe.

FHNW_ewig_Jung

Schweizer Safranblüten mit Anti-Aging-Effekt.

Nicht nur im Wallis, auch im Aargau wird Safran angebaut. Aus rund 300 000 Knollen wachsen die roten Safranfäden, mit denen man Gerichte verfeinern kann. Der Rest, immerhin 90% der Pflanze, wird weggeworfen. Gibt es Alternativen?

Wir haben nach Verwendungsmöglichkeiten geforscht und sind dabei auf die wundheilungsfördernde Wirkung der Blütenblätter gestossen. Im weiteren Projektverlauf ist es uns gelungen, ein optimiertes Extraktionsverfahren für die Safranblüten zu entwickeln. Als innovative Naturkosmetikprodukte könnten Anti-Aging-Cremes mit Safranblütenextrakten die Wundheilung der Haut in Zukunft aktiv unterstützen und die Zellregeneration beschleunigen.

FHNW_Knochen

Knochenimplantate aus dem 3D-Drucker.

Bei komplizierten Knochenbrüchen können Ärzte diese nicht ohne Weiteres zusammenfügen. In solchen Fällen, benötigen sie ein Implantat als künstlichen Knochen – möglichst passgenau. Ist das möglich?

Wir entwickelten eine Software, mit der Chirurgen künstliche Knochen mit computertomografischen Daten von Patienten individuell nachmodellieren können. Danach wird das Implantat mittels 3D-Druck hergestellt. Die exakte Passform beschleunigt die Operation und den Heilungsprozess. Der Erfolg in der Praxis treibt uns an, laufend nach neuen Implantatmaterialien zu forschen. Als einzige Forschungsgruppe in der Schweiz tüfteln wir derzeit an 3D-gedruckten Schrauben aus Magnesium, die sich nach der Operation auflösen und einen zweiten Eingriff erübrigen.

FHNW_Smartphone

Schnelltests via Smartphone.

Es ist nicht nur praktisch, wenn diagnostische Tests zu Hause durchgeführt werden können, sondern spart auch Zeit und Geld. Eine schnelle Diagnose kann den Krankheitsverlauf entscheiden. Was bietet sich an?

Für den weltweit ersten Schnelltest zur Früherkennung von Darmkrankheiten, an denen 15 000 Menschen in der Schweiz leiden, waren wir massgeblich an der Entwicklung eines Device zur Probeentnahme mitbeteiligt. Der Patient führt den Test selbständig zu Hause durch. Mit einem benutzerfreundlichen Röhrchen entnimmt er eine Stuhlprobe und trägt diese auf eine Testkassette auf. Sobald die Kassette bereit ist, berechnet eine App auf dem Smartphone das Ergebnis und leitet es an den Arzt weiter. So können chronische Krankheiten wie Morbus Crohn frühzeitig erkannt und unangenehme Darmspiegelungen vermieden werden.